Früherkennung des Bronchialkarzinoms

Niedrigdosis-CT

Niedrigdosis-Computertomographie der Lunge zur Früherkennung von Lungenkrebs.

Lungenkrebs ist die häufigste zum Tode führende Krebserkrankung, denn oft wird das Bronchialkarzinom erst bei Beschwerden und somit spät erkannt. Dabei ist eine frühe Diagnose umso wichtiger, da der Behandlungserfolg des Lungenkrebses bei kleinen, beschwerdefreien Tumoren deutlich besser ist als bereits im fortgeschrittenen Stadium.

Warum ein Niedrig-Dosis CT der Lunge?

Das Ziel der Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT) ist es, Lungentumore in einem frühen, noch beschwerdefreien Stadium zu erkennen. Eine besondere Zielgruppe für diese Untersuchung sind daher vor allem Raucher. Durch die niedrige Dosis bei der Untersuchung wird die Strahlenbelastung deutlich reduziert, da die Lunge ein besonders günstiges Kontrastverhältnis zwischen normalem und erkranktem Gewebe aufweist.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Eine spezielle Vorbereitung ist für den Patienten nicht erforderlich. Sie können ganz normal vorher essen und trinken. Ein Kontrastmittel wird ihnen für diese Untersuchung nicht verabreicht. Die eigentliche Niedrigdosis-CT Untersuchung dauert selbst nur wenige Minuten. Dabei fertigen wir eine Vielzahl von Schichtbildern ihrer Lunge an, die anschließend von unseren Ärzten für Radiologie ausgewertet werden. Die Bildaufnahmen erhalten Sie auf CD unmittelbar nach der Untersuchung. Innerhalb von wenigen Tagen erstellen wir einen detaillierten Befundbericht.

Wer übernimmt die Kosten?

Ein Niedrigdosis-CT der Lunge ist eine Vorsorge-Untersuchung. Diese wird derzeit nur von privaten Versicherungen übernommen. Daher bitten wir gesetzlich versicherte Patienten die Kostenübernahme mit ihrer Krankenversicherung vor der Untersuchung zu klären. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

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